Bewährt und erprobt: das keltische Kreuz

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Es gibt viele Möglichkeiten, Lenormandkarten auszulegen. Eine davon ist das Muster des keltischen Kreuzes. Es gilt als allgemein bekannt, was damit zu tun hat, dass es schon seit Langem angewandt wird.

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Hierbei kann man entweder zehn Karten aus dem Deck herausziehen, nachdem die Frage, die beantwortet werden soll, gestellt ist. Die erste Karte, die aufgedeckt wird, bestimmt das Thema, das erläutert werden soll. Darüber kommt eine zweite Karte zu liegen, die sich mit den persönlichen Erwartungen beschäftigt, die damit verknüpft sind. An dritter Stelle, über der Erwartungskarte, findet das Haus der Gedanken seinen Platz. Unterhalb der Themenkarte wird die vierte Karte ausgelegt, sie symbolisiert Ablehnendes, all das, wovon man sich trennen möchte.
Linker Hand flankiert wird die Themenkarte von dem, was war. Ihr gegenüber kommt die Zukunft als sechste Karte zu ihrem Recht. Vergangenheit und Zukunft stehen jeweils für sich in einer Spalte, die restlichen vier Karten übereinander am rechten Rand des für das Kartenlegen freigeräumten Felds. Ganz unten, auf der Höhe der Ablehnungskarte, steht die Stabilität. Sie zeigt vorhandene Stärken auf und macht vielleicht ein wenig Hoffnung, indem sie aussagt, welche Art von Hilfe zu erwarten ist. Über ihr wird das Umfeld abgesteckt, noch darüber stehen die Wünsche und die Hoffnungen, die dabei zum Tragen kommen, und ganz oben das Ergebnis der Befragung.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, zunächst das Thema auszuwählen und die dafür zuständige Lenormandkarte an die erste Stelle zu rücken. Das Kartenlegen ist eine Wissenschaft für sich, die natürlich im Privatbereich betrieben werden kann, andererseits aber auch auf professioneller Ebene. Erst die Kartenkombination verschafft größere Aussagekraft im Lenormand, sie kann die Bedeutung der einzelnen Karten einschränken oder aber auch vertiefen. Wer sich intensiv damit beschäftigen möchte, findet auf unserer Webseite vielfältige Angebote dafür. Die Basis-Ausbildung im Lenormand ist bereits innerhalb von drei Tagen zu absolvieren, das vertiefte Studium der verschiedenen Kartenkombinationen nimmt mehr Zeit in Anspruch. Es kann auch therapeutisch ausgerichtet sein und im Rahmen von kleinen Gruppen oder im Einzelunterricht zu aufschlussreichen Erkenntnissen führen. Was Mademoiselle Lenormand zu ihrer Zeit im damals verträumten Paris ins Leben rief, hat sich seitdem gut erhalten, aber auch verfeinert. Es kommt immer auf die Lebensumstände an, wenn man sich der Aussagekraft des Kartenlegens bedienen möchte. Darauf, und auf die Erfahrung, die versierte Kartenleger damit bereits gesammelt haben und gern an Interessierte weitergeben. Wer so weit nicht reisen möchte und auch den Weg nach Schleswig-Holstein oder Österreich scheut, der kann sein Glück im Fernstudium versuchen. Dem Sinn des Lebens kommt man auf die eine oder andere Weise auf die Spur, wenn man sich ihm mit allen Sinnen öffnet.