Die 9 größten Fehler oder Blockaden beim Kartenlegen

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Kartenlegen lernen ist nicht schwer und macht viel Freude. Menschen verantwortlich zu beraten ist die hohe Kunst der Kartomantie.

Kartenlegen steht immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik und dies ist auch gerechtfertigt. Viele lesen ein Buch und melden sich dann als Berater auf einem Portal an, ohne wirklich geschult zu sein und ohne zu wissen, wie man mit Menschen in Extremsituationen umgeht. Diese kleine Serie soll ein wenig Licht in die Welt des Kartenlegens bringen und aufzeigen, was möglich ist und was nicht. Dabei werden wir uns dem Kartenlegens aus unterschiedlichen Standpunkten nähern. Niemand soll hier diskreditiert werden. Hier geht es um allgemeine Fakten.

Niemand ruft bei einem Kartenleger einfach mal so an. Jeder Klient hat Angst vor den Antworten und wir müssen hier mit Respekt und Achtsamkeit vorgehen, denn das gesprochene Wort wirkt oft tage- und wochenlang nach. Menschen, die uns anrufen, sind oft in extremen Ausnahmesituationen und daher psychisch oft sehr labil. Das muss im Kartenbild bereits erkannt werden. Die Lenormandkarten bieten hier ausreichend Hinweise um von einer Depression bis hin zu einer evtl. Verzweiflungstat, Ängsten und Panik, den jeweiligen Zustand zu erkennen.

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Wir haben hier einmal aus Sicht des Lehrers die größten Fehler eines Kartenlegers zusammengetragen. Wahrscheinlich wird dies dem einen oder anderen aufstoßen. All dies resultiert aus unserer Erfahrung. Im nächsten Newsletter und Blog schreiben wir dann über die Irrtümer des Klienten beim Kartenlegen. Damit gleichen wir die Bilanz dann wieder aus.

  1. Viele beherrschen die Häuser nicht bei den Lenormandkarten oder setzen diese nur sporadisch ein, hierdurch sinkt die Trefferquote auf 50% und damit kann man sich das Kartenlegen bereits schenken. Oft kennen Kartenleger maximal 3-5 Bedeutungen pro Lenormandkarte. Das ist zu wenig. Wir bringen unseren Schülern bis zu 60 Bedeutungen im Lenormand und mehr bei. Das Leben eines Menschen besteht ja auch nicht nur aus drei Ebenen.
  2. Der Kartenleger beherrscht die Zeitfindung nicht in der großen Tafel oder ist unsicher. Der Klient will aber einen Zeitrahmen haben und wissen, wann die Ereignisse kommen.
  3. Typischer Spruch eines Lenormand Kartenlegers: Das kommt mit Sicherheit (Schlüssel)… . Jede Entscheidung des Klienten kann ein Kartenbild verändern. Diese Aussage schürt zum einen Angst und lässt den Klienten hilflos im Regen stehen und jeder von uns hat sein Schicksal in der Hand. Wir sind also in der Lage Dinge zu verändern und dieses Wissen müssen wir dem Klienten an die Hand geben.
  4. Ein Kartenleger, der die große Tafel im Kartenlegen nicht beherrscht, hat, so leid es mir tut, sein Handwerk nicht gelernt. Auch mit Zusatzkarten muss nicht beim Kartenlegen hantiert werden, wie den Zeitkarten oder den Engelkarten. Alles liegt in der großen Lenormandtafel sichtbar vor den Augen des Kartenlegers aus.
  5. Der Kartenleger mischt immer wieder bei jeder Frage neu aus. Das kostet viel Zeit und zeigt dem Klienten bereits, dass dieser Berater sein Kartenlegehandwerk nur dürftig versteht. Das ist in etwa so, als müsste der Klient bei jeder Frage den Raum wieder verlassen, sich draußen neu sortieren (mischen) und dann wieder hereinkommen. Das ganze Leben des Klienten liegt in der großen Tafel aus. Man kann locker mehrere Tage aus einem Blatt lesen. Das hat Mlle. Lenormand auch getan und das sollte jedem Kartenleger ein Vorbild sein
  6. Es gibt in Deutschland keinen Standard fürs Kartenlegen, d.h. jeder, ungeachtet seiner Ausbildung, darf sich hier am Menschen versuchen. Auch bei den Portalen sind Bewertungen keine Garantie. So schlimm es klingt, aber diese können im System im BackOffice angepasst werden, was nicht automatisch bedeutet, dass dies jeder Portalbetreiber tut.
  7. Kartomantie ist eine Ausbildung, ein Handwerk. Erst ist man Lehrling, dann Geselle und wenn man sich immer weiter fortbildet, dann darf man sich irgendwann Meister nennen. Heutzutage sieht man im Fernsehen Kartenleger, die mit den Lenormand Lernkarten (mit aufgedruckten Bedeutungen) ins TV gehen. Das ist ein Armutszeugnis. Ich habe selbst sieben Jahre Karten in unterschiedlichen Sendeformaten gelegt und ich kenne die Branche. Bedenken Sie bitte, dass der Kartenleger oft nur 2,5 Minuten überleben muss. Ein TV-Berater ist kein Garant für einen herausragenden, kartenlegenden Lebensberater. Allerdings habe ich auch viele herausragende Kollegen kennengelernt. Dies ist aber für den Laien nicht unbedingt nachvollziehbar. Sollten Sie bereits im Fernsehen die Karten legen, dann stellen Sie den Menschen in den Vordergrund der Beratung und nicht ihr EGO. Wir dienen dem Menschen und Kartenlegen sollte Heilung bringen, Wege aufzeigen und Lösungen präsentieren. Gehen und Entscheiden muss unser Klient dann alleine.
  8. Bleiben Sie bei einem System. Mischen Sie nicht den Inhalt von Hunderten von Büchern und lernen Sie auf keinen Fall nach Kombinationen, damit limitieren Sie sich selbst als Kartenleger. Ein Maurer fängt seine Mauer auch nicht gleichzeitig aus sechs verschiedenen Richtungen an zu mauern.
  9. Kartenlegen kann Menschen verändern und kann ein unglaubliches Werkzeug in den Händen eines fähigen Beraters sein. Dabei geben gerade die Lenormandkarten wirkliche „hands on“ Vorschläge und zeigen exakt in der Tiefe, welche geistigen Ursachen hier wirken und das Kartenbild spiegelt auch die geistigen Gesetze wieder.

Wenn Sie verantwortlich mit Menschen umgehen wollen, dann sollten sie das Kartenlegen mit den Lenormandkarten wirklich aus der Tiefe beherrschen. Das nächste Mal schauen wir uns das Kartenlegen einmal aus der Sicht des Klienten an.

Für mich persönlich sind die Lenormandkarten ein Diagnosetoll um den Menschen auf jeder Ebene seines Lebens zu begreifen. Hier kann ich sehen, woher Glaubenssätze kommen, was ihn davon abhält sein Leben frei und selbstbestimmt und voller Freude zu Leben. Wir können mit den Lenormandkarten einer schlechten Zukunftsentwicklung entgegen wirken und bringen den Klienten durch eine Lenormand Kartenlegung wieder auf Kurs.