Tarot für Anfänger So gelingt dir der Einstieg ins Kartenlegen

Immer mehr Menschen entdecken Tarot als kraftvolles Werkzeug für Selbsterkenntnis und spirituelle Entwicklung. In diesem Artikel erfährst du, was Tarot wirklich ist, welche Karten du zum Einstieg brauchst und wie du Schritt für Schritt mit dem Kartenlegen beginnen kannst. Du bekommst praxisnahe Tipps, erfährst, welche Fehler du vermeiden solltest und was dich in einer professionellen Kartenlegen Ausbildung online erwartet. Ideal für spirituell Interessierte, Coaches und Lebensberater:innen, die sich intensiver mit Tarot beschäftigen möchten.

Was ist Tarot eigentlich – und warum fasziniert es so viele Menschen?

Tarot ist weit mehr als ein vermeintliches Wahrsage-Instrument. Es ist ein Spiegel der Seele, ein intuitives Werkzeug zur Selbsterkenntnis und ein Pfad zu mehr Achtsamkeit im Alltag. Die Ursprünge des Tarots reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück, doch seine Symbolkraft ist heute aktueller denn je.

Ob du spirituell arbeitest, deine Intuition stärken oder einfach bewusster leben willst – Tarot ist für viele ein wertvoller Begleiter auf ihrem persönlichen Entwicklungsweg.

Mini-Selbsttest: Bist du bereit für Tarot?

  • Hast du das Gefühl, dass „mehr“ zwischen Himmel und Erde existiert?
  • Hörst du oft auf dein Bauchgefühl?
  • Interessierst du dich für Symbole und verborgene Zusammenhänge?
  • Möchtest du dich selbst und andere besser verstehen?
  • Liebst du Rituale, Stille und Reflexion?

Wenn du 3 oder mehr Fragen mit „Ja“ beantwortest, ist Tarot genau das Richtige für dich!

Welche Tarotkarten brauchst du als Anfänger wirklich?

Ein vollständiges Tarot-Deck besteht aus 78 Karten – aufgeteilt in zwei Hauptbereiche:

KartenartAnzahlBedeutung
Große Arkana22Lebensstationen, seelische Themen
Kleine Arkana56Alltagsaspekte, Emotionen, Handlungen

Für Einsteiger:innen empfiehlt sich besonders das Rider-Waite-Deck. (⇒ Mehr zu diesem Deck in unserer Wiki) Es ist weltweit am verbreitetsten, bietet klare Symbolik und wird in fast allen Lehrbüchern verwendet.

Tipp: Kauf dir nicht gleich fünf Decks – lerne zuerst eines wirklich kennen. Die Tiefe liegt nicht in der Vielfalt, sondern in der Verbindung.

Tarot Karten legen lernen: So startest du richtig

Viele Anfänger:innen denken, sie müssten erst alle Bedeutungen auswendig kennen. Dabei ist Tarot vor allem ein Übungsweg – mit Kopf, Herz und Bauch.

So kannst du starten:

  1. Verbindung zum Deck aufbauen: Nimm dir Zeit, jede Karte bewusst zu betrachten. Was fühlst du? Welche Symbole sprechen dich an?
  2. Zieh täglich eine Karte: Notiere deine Gedanken dazu in einem Tarot-Tagebuch.
  3. Lerne einfache Legesysteme kennen:
    • Tageskarte: Was darf ich heute beachten?
    • 3er-Legung: Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft
    • Spiegelbild-Legung: Ich – Thema – Lösung

So fällt dir der Einstieg ins Tarot Karten legen lernen leichter – und du findest schnell deine eigene Sprache mit den Karten.

Die häufigsten Anfängerfehler beim Tarot – und wie du sie vermeidest

Gerade zu Beginn ist es leicht, sich zu verzetteln. Hier sind die häufigsten Stolperfallen – und was du stattdessen tun solltest:

  • Alles auf einmal lernen wollen: Starte klein, z.B. mit den 22 Karten der Großen Arkana.
  • Sich zu sehr an Bedeutungen klammern: Vertraue deiner Intuition, nicht nur dem Begleitbuch.
  • Zu oft legen: Tarot braucht Raum und Fokus – weniger ist mehr.
  • Tarot mit Hellsehen verwechseln: Tarot zeigt Tendenzen, keine fixen Vorhersagen

Merke dir: Tarot lebt von deiner Haltung – nicht von „richtigen“ Antworten.

Was du brauchst – über die Karten hinaus

Neben dem Kartenwissen brauchst du vor allem eines: innere Haltung. Tarot funktioniert dann besonders gut, wenn du dich auf den Moment einlassen kannst.

Das unterstützt dich dabei:

  • Rituale: Räuchern, Kerzen, Meditieren – schaffe einen Raum, in dem du dich öffnest.
  • Geduld: Tarot ist ein Weg, kein Sprint.
  • Gemeinschaft: Vernetze dich mit Gleichgesinnten oder nimm an einer Ausbildung teil.

Auch begleitende Medien helfen dir weiter:

  • Bücher: z.B. „Tarot – Der Weg der Heldenreise“ von Hajo Banzhaf
  • Online-Foren & Gruppen: z.B. Facebook-Gruppen

Kann ich Tarot professionell anwenden lernen?

Ja, das kannst du – aber es braucht mehr als nur Kartenkenntnis. Wenn du Tarot professionell nutzen möchtest, solltest du bereit sein, dich auch mit psychologischen und ethischen Grundlagen zu beschäftigen.

Wichtige Fragen, die du dir stellen solltest:

  • Will ich andere Menschen beraten?
  • Kann ich mit schwierigen Themen verantwortungsvoll umgehen?
  • Möchte ich fundiertes Wissen aufbauen?

Für alle, die Tarot als Werkzeug in Coaching, Beratung oder spirituelle Begleitung einsetzen möchten, ist eine strukturierte Ausbildung sehr empfehlenswert.

Dein nächster Schritt: Kartenlegen Ausbildung online starten

Eine fundierte Tarot-Ausbildung gibt dir Sicherheit, Tiefe und Struktur. Gerade als Anfänger:in kann eine professionelle Begleitung den Unterschied machen – zwischen Verwirrung und Klarheit.

Warum sich eine Online-Ausbildung lohnt:

  • Didaktisch aufgebautes Wissen statt YouTube-Fetzen
  • Umfassendes Lernmaterial mit Übungen und Deutungsbeispielen
  • Flexibel lernen, wann und wo du willst
  • Zertifikat als Nachweis deiner Kompetenz
  • Austausch mit Dozent:innen und anderen Lernenden

Du möchtest den nächsten Schritt gehen?
Erfahre mehr über unsere Kartenlegen Ausbildung online und starte deine Reise mit professioneller Begleitung.

⇒ Hier geht’s zur Online-Ausbildung

Tarot ist ein Weg zu dir selbst – geh ihn in deinem Tempo

Tarot ist keine Magie – es ist Achtsamkeit in Kartenform. Es hilf dir, dich selbst besser zu verstehen, Antworten zu finden und klarer zu fühlen, was richtig für dich ist.

Du musst nicht alles auf einmal können. Geh Schritt für Schritt – und genieße den Weg. Wenn du bereit bist, tiefer einzusteigen, begleitet dich eine Online Ausbildung mit Erfahrung, Herz und Struktur.

Erinnere dich: Die Kraft liegt nicht in den Karten – sie liegt in dir.

FAQ: Häufige Fragen von Tarot-Anfängern

Das ist individuell. Wer regelmäßig übt, kann nach wenigen Wochen erste einfache Legungen sicher interpretieren. Tieferes Verständnis entwickelt sich über Monate – oder sogar Jahre.
Nicht zwingend. Viele Menschen nutzen Tarot auch psychologisch – zur Reflexion oder Entscheidungsfindung. Eine gewisse Offenheit für Intuition hilft aber auf jeden Fall.
Das Rider-Waite-Deck ist der Klassiker für Anfänger:innen. Es gibt viele Varianten mit modernen oder femininen Symbolen – wichtig ist, dass die Bilder zu dir sprechen.
Täglich eine Karte zu ziehen ist ein guter Anfang. Achte aber darauf, Tarot nicht als „Orakelmaschine“ zu nutzen – weniger ist oft mehr.
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